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Überschüssiger Solarstrom bringt eingespeist nur 7,78 ct/kWh. Sinnvoller ist oft, ihn in Wärme umzuwandeln: Ein Heizstab mit stufenlosem Steller (z. B. Ohmpilot, 0–9 kW) heizt damit Ihr Warmwasser. Noch effizienter nutzt eine Wärmepumpe den Überschuss. Batteriespeicher und Wärme-Lösung ergänzen sich; die richtige Reihenfolge zählt.
Was tun mit dem Überschuss?
An sonnigen Tagen erzeugt Ihre Anlage mehr, als Haus und Speicher gerade brauchen. Dieser Überschuss fließt für die niedrige Einspeisevergütung ins Netz, gerade einmal 7,78 ct/kWh bei Anlagen bis 10 kWp. Deutlich mehr Wert schöpfen Sie, wenn Sie den Überschuss selbst nutzen, statt ihn zu verschenken. Der naheliegendste Weg führt über die Wärme.
Warmwasser per Heizstab (Ohmpilot)
Ein Leistungssteller wie der Ohmpilot regelt den Überschuss stufenlos von 0 bis 9 kW in den Heizstab Ihres Warmwasser- oder Pufferspeichers. Statt für ein paar Cent einzuspeisen, erwärmen Sie damit Wasser, das Sie ohnehin brauchen; eine günstige, robuste Lösung ohne zusätzliche Batterie.
Mit Wärmepumpe wird der Hebel größer
Haben Sie eine Wärmepumpe, ist der Effekt noch stärker: Sie macht aus einer Kilowattstunde Strom ein Mehrfaches an Wärme. Mit Solarüberschuss und einem Energiemanagement laufen Heizung und Warmwasser besonders günstig; das ist Sektorkopplung von Strom und Wärme.
Wärme oder Batteriespeicher?
Die Frage ist kein Entweder-oder. Ein Batteriespeicher verschiebt Strom in den Abend, ein Heizstab nutzt Überschuss für Wärme. In vielen Haushalten ist die Warmwasser-Lösung die günstigere erste Investitionsstufe, der Speicher der größere zweite Schritt. Was sich für Sie zuerst lohnt, hängt von Verbrauch und Heizsystem ab.
Die sinnvolle Reihenfolge
Beim Stromfluss in Echtzeit gilt als Faustregel: erst direkter Eigenverbrauch, dann Batteriespeicher, dann Wärme (Heizstab/Wärmepumpe), und was dann noch übrig ist, geht in die Einspeisung. Der Speicher steht vor der Wärme, weil gespeicherter Strom teuren Netzbezug von rund 37 ct ersetzt, während Wärme meist günstigeres Gas spart. Bei der Anschaffung dagegen ist der Heizstab die günstige Einstiegsstufe und der Speicher der größere zweite Schritt. Ein Energiemanagement steuert die Echtzeit-Reihenfolge automatisch; wir richten es passend zu Ihrem Haus ein.
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