Stand:
Ja, in Amberg und der Oberpfalz erzeugt eine Photovoltaik-Anlage rund 1.000 kWh pro kWp im Jahr. Eine typische 10-kWp-Anlage mit Speicher kostet 2026 etwa 20.000–25.000 € und amortisiert sich bei hohem Eigenverbrauch meist in 10–14 Jahren. Der eigene Solarstrom ist dabei deutlich günstiger als Netzstrom (rund 37 ct/kWh).
Lohnt sich Solar in der Oberpfalz überhaupt?
Kurz: ja. Der häufigste Einwand in der Region lautet, der Süden Bayerns habe mehr Sonne. Das stimmt, aber der Unterschied liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Ein durchschnittliches Dach in der Region Amberg-Sulzbach kommt auf etwa 1.000 kWh je installiertem kWp und Jahr. Eine Familie mit 4.000 kWh Jahresverbrauch deckt damit über eine 8- bis 10-kWp-Anlage einen großen Teil ihres Bedarfs aus eigener Erzeugung.
Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist nicht die letzte Sonnenstunde, sondern der Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom von rund 37 ct/kWh. Über die Wirtschaftlichkeit entscheidet also der Eigenverbrauch, kaum die geografische Lage.
Was kostet eine PV-Anlage 2026?
Als grobe Orientierung rechnen wir ab etwa 1.400 € pro kWp. Auf private Anlagen fällt weiterhin 0 % Mehrwertsteuer an. Wie sich der Preis zusammensetzt, lesen Sie unter Was kostet eine PV-Anlage; die folgende Übersicht zeigt typische Größenordnungen für ein Eigenheim in der Region:
| PV-Anlage 10 kWp (ohne Speicher) | ca. 14.000–17.000 € |
|---|---|
| PV-Anlage 10 kWp + Speicher 8 kWh | ca. 20.000–25.000 € |
| Speicher nachrüsten (AC/DC) | ca. 6.500–11.000 € |
| Wallbox eCharge inkl. Montage | ab ca. 1.500 € |
Einspeisevergütung und der Stichtag 2027
Für Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, gibt es die Einspeisevergütung. Sie liegt für Anlagen bis 10 kWp seit Februar 2026 bei 7,78 ct/kWh und ist nach Inbetriebnahme 20 Jahre lang garantiert. Für Anlagen unter 25 kW ist ab 2027 eine Absenkung im Gespräch (Gesetzentwurf). Wer 2026 ans Netz geht, sichert sich die heutigen Konditionen, ein konkreter Grund, eine ohnehin geplante Anlage nicht unnötig zu verschieben. Hinzu kommt: Für die zweite Jahreshälfte 2026 sind steigende Modulpreise angekündigt.
Förderung und PV-Pflicht in Bayern
Bayern kennt eine PV-Pflicht für Neubauten und größere Dachsanierungen. Wichtig für die Einordnung: Sie ist als Soll-Vorgabe ausgestaltet und nicht mit Bußgeldern bewehrt; für bestehende Eigenheime gilt sie nicht. Auf der Förderseite gibt es zinsgünstige Kredite (etwa KfW 270) und je nach Programm Zuschüsse für Speicher und Ladeinfrastruktur; einen Überblick gibt der Beitrag Förderung & PV-Pflicht in Bayern. Die Programme ändern sich häufig; wir prüfen vor jedem Projekt, was aktuell für Sie greift, und übernehmen die Antragstellung.
Mit Speicher: aus 35 % werden 60–80 %
Ohne Speicher nutzt ein typischer Haushalt nur rund 35 % seines Solarstroms selbst; der Rest geht zur niedrigen Vergütung ins Netz. Ein Batteriespeicher hebt den Eigenverbrauch auf 60–80 % und macht Sie unabhängiger von Strompreissprüngen. Ein ersatzstromfähiger Speicher hält bei einem Netzausfall zudem die wichtigsten Verbraucher am Laufen. Ob sich der Speicher für Ihren Haushalt rechnet, hängt von Verbrauch und Tarif ab; das rechnen wir für Sie durch.
Warum ein Partner aus der Region zählt
Eine Solaranlage begleitet Sie über zwei Jahrzehnte. Ein Anbieter vor Ort ist im Garantiefall in der Nähe, kennt die Netzbetreiber und Genehmigungswege der Oberpfalz und betreut die Anlage auch nach der Inbetriebnahme. Hardy Barth plant, installiert und wartet Photovoltaik, Speicher und Wallbox mit dem eigenen Team aus der Region; die Wallboxen der Marke eCharge entwickeln und fertigen wir selbst.
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