Stand:
Eine PV-Anlage kostet 2026 ab etwa 1.400 € pro kWp. Eine 10-kWp-Anlage liegt damit bei rund 14.000–17.000 € ohne Speicher, mit 8-kWh-Speicher bei etwa 20.000–25.000 €. Auf private Anlagen fällt 0 % Mehrwertsteuer an. Bei hohem Eigenverbrauch amortisiert sich die Investition meist in 10–14 Jahren.
Der Preis pro kWp als Faustregel
Photovoltaik wird in Kilowatt-Peak (kWp) gemessen, der Spitzenleistung der Anlage. Als Orientierung rechnen wir ab etwa 1.400 € pro kWp, schlüsselfertig inklusive Modulen, Wechselrichter, Montage, Netzanmeldung und Inbetriebnahme. Kleine Anlagen liegen pro kWp etwas höher, große etwas niedriger, weil sich Fixkosten wie Gerüst und Anfahrt auf mehr Leistung verteilen.
| PV-Anlage 6 kWp (ohne Speicher) | ca. 9.000–12.000 € |
|---|---|
| PV-Anlage 10 kWp (ohne Speicher) | ca. 14.000–17.000 € |
| PV-Anlage 10 kWp + Speicher 8 kWh | ca. 20.000–25.000 € |
| Speicher separat (AC/DC) | ca. 6.500–11.000 € |
Was den Preis nach oben oder unten treibt
Den größten Unterschied machen die Anlagengröße, ein optionaler Batteriespeicher und die Dachsituation. Steile oder verwinkelte Dächer, Ziegelarten mit höherem Montageaufwand oder eine Wallbox erhöhen den Preis; eine einfache Dachfläche und größere Anlagen senken den kWp-Preis. Premium-Module kosten mehr, liefern aber oft mehr Ertrag pro Quadratmeter; das lohnt sich besonders bei knapper Dachfläche.
Im schlüsselfertigen Preis stecken Module, Wechselrichter, Montage, Netzanmeldung und Inbetriebnahme. Hinzukommen können je nach Haus ein Zählerschrank-Umbau (oft 1.500–3.000 €), Gerüst, Erd- oder Kabelarbeiten und ein größerer Hausanschluss. Was genau nötig ist, zeigt der Vor-Ort-Termin; Details zum Schrank lesen Sie unter Zählerschrank & Messkonzept.
0 % Mehrwertsteuer senkt die Investition
Auf Lieferung und Installation privater PV-Anlagen gilt weiterhin der Nullsteuersatz. Was Sie im Angebot sehen, ist damit der Endpreis; ein klarer Vorteil gegenüber früheren Jahren. Die Einspeisevergütung für nicht selbst genutzten Strom liegt für Anlagen bis 10 kWp seit Februar 2026 bei 7,78 ct/kWh.
Laufende Kosten nicht vergessen
Eine PV-Anlage ist wartungsarm, aber nicht kostenlos im Betrieb. Kalkulieren Sie grob 1 bis 1,5 % der Investition pro Jahr für Versicherung, gelegentliche Wartung und Zählermiete. Über die Lebensdauer von 25+ Jahren bleibt der eigene Strom trotzdem deutlich günstiger als der Bezug aus dem Netz zu rund 37 ct/kWh.
Wann sich die Anlage bezahlt macht
Entscheidend ist der Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart teuren Netzstrom. Bei hohem Eigenverbrauch, etwa mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto, amortisiert sich eine gut ausgelegte Anlage meist in 10–14 Jahren und produziert danach über ein Jahrzehnt günstigen Strom. Für die zweite Jahreshälfte 2026 sind zudem steigende Modulpreise angekündigt; ein früherer Start sichert heutige Preise.
Beispielrechnung für ein Eigenheim
Ein gerechnetes Beispiel mit offen genannten Annahmen: eine 10-kWp-Anlage mit 8-kWh-Speicher für rund 22.000 €, ein Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch, Netzstrom 37 ct, Einspeisung 7,78 ct. Die Anlage erzeugt etwa 10.000 kWh im Jahr. Mit Speicher deckt sie einen Großteil des Eigenbedarfs; aus ersparten Netzkosten und der Einspeisung des Überschusses ergibt sich ein jährlicher Nutzen von grob 1.500 bis 1.700 €. Das ergibt einen Break-even nach etwa 13 bis 15 Jahren, danach läuft die Anlage über ein weiteres Jahrzehnt günstig. Ihre konkreten Zahlen hängen von Dach, Verbrauch und Tarif ab; die rechnen wir im Angebot durch.
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