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E-Auto an einer Wallbox vor einem Einfamilienhaus mit Photovoltaik

Photovoltaik & Speicher

Das E-Auto mit eigenem Sonnenstrom laden

Wie Überschussladen funktioniert, was Ihre Anlage dafür braucht und wie eine PV-optimierte Wallbox auch kleine Sonnenüberschüsse nutzbar macht.

Stand:

Beim PV-Überschussladen lädt die Wallbox das E-Auto gezielt mit dem Solarstrom, der gerade nicht im Haus gebraucht wird, statt ihn für rund 7,78 ct einzuspeisen. Dafür misst ein Energiemanagement den Überschuss in Echtzeit und regelt die Ladeleistung mit; eine PV-optimierte Wallbox wie die eCharge cPH2 schaltet bei wenig Sonne zwischen ein- und dreiphasig um. Nötig sind PV-Anlage, Smart Meter und eine EMS-fähige Wallbox.

So funktioniert das Überschussladen

Tagsüber produziert Ihre Anlage oft mehr Strom, als das Haus gerade braucht. Statt diesen Überschuss für wenige Cent einzuspeisen, leiten Sie ihn ins Auto. Ein Energiemanagement vergleicht laufend Erzeugung und Verbrauch und gibt der Wallbox genau die Leistung frei, die gerade übrig ist. Scheint die Sonne stärker, lädt das Auto schneller; lässt sie nach, regelt das System herunter, ohne Netzstrom zuzukaufen.

PV-Anlage mit SchnittstelleModbus / RS485
Messung am HausanschlussSmart Meter / Energiezähler
Wallboxvariable Leistung, EMS-fähig
Optional als PufferHausspeicher

Was Sie dafür brauchen

Drei Bausteine müssen zusammenspielen: eine PV-Anlage mit Kommunikationsschnittstelle, ein Smart Meter oder Energiezähler am Hausanschluss, der Bezug und Einspeisung in Echtzeit misst, und eine Wallbox mit variabler Ladeleistung, die sich an ein Energiemanagement anbinden lässt. Eine feste 11-kW-Wallbox ohne Steuerung kann das nicht. Ein Hausspeicher ist kein Muss, glättet aber schwankende Überschüsse und macht das Laden ruhiger.

Warum die Phasenumschaltung den Unterschied macht

Entscheidend ist die Drosselgrenze. Eine Wallbox kann den Ladestrom nur bis auf 6 Ampere drosseln. Dreiphasig sind das schon rund 4,2 kW, die als reiner Überschuss oft nur in der Mittagsspitze anliegen. Einphasig genügen dagegen schon etwa 1,4 kW. Eine PV-optimierte Wallbox schaltet deshalb automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden um: bei wenig Sonne einphasig für den sanften Start, bei viel Sonne dreiphasig für Tempo. Ohne diese Umschaltung bliebe an vielen Tagen der halbe Überschuss ungenutzt.

Gesteuert mit eCharge

Für genau dieses Zusammenspiel ist die Wallbox-Reihe von eCharge Hardy Barth gedacht, der hauseigenen Lade-Marke aus Bayern. Eine cPH2 lässt sich an ein Energiemanagement anbinden und mit dem Überschuss Ihrer Anlage steuern, inklusive der Umschaltung zwischen ein- und dreiphasigem Laden. Welche Variante und Konfiguration zu Anlage, Hausanschluss und Fahrzeug passt, legen wir gemeinsam fest und richten die Steuerung ein.

Was es spart

Der Reiz liegt im Preisunterschied pro Kilowattstunde. Selbst genutzter Sonnenstrom kostet Sie nur die Gestehungskosten von grob 9 bis 12 ct; Netzstrom liegt 2026 im Schnitt bei rund 37 ct, öffentliches Laden oft bei 50 bis 80 ct. Jede mit Überschuss geladene Kilowattstunde ist damit ein Vielfaches günstiger. Über ein Autojahr mit einigen tausend Kilometern summiert sich das spürbar, und es macht Sie unabhängiger von Strom- und Ladepreisen. Wie Sie den Eigenverbrauch grundsätzlich erhöhen, lesen Sie unter Autarkie & Eigenverbrauch; warum dafür oft ein Speicher dazugehört, dort.

Wallbox an Ihre Anlage

Wir prüfen Anlage und Hausanschluss, wählen die passende eCharge-Wallbox und richten das Überschussladen ein. Aus einer Hand, kostenlos und unverbindlich beraten.

Häufige Fragen

Überschussladen, kurz beantwortet.

Was bedeutet PV-Überschussladen?

Die Wallbox lädt das E-Auto gezielt mit dem Solarstrom, der gerade nicht im Haus verbraucht wird und sonst für wenige Cent ins Netz ginge. Ein Energiemanagement misst diesen Überschuss in Echtzeit und passt die Ladeleistung laufend an. So tanken Sie möglichst viel eigenen Sonnenstrom statt teuren Netzstrom.

Was brauche ich für das Überschussladen?

Drei Dinge: eine PV-Anlage mit Kommunikationsschnittstelle, einen Smart Meter oder Energiezähler am Hausanschluss, der Bezug und Einspeisung in Echtzeit misst, und eine Wallbox mit variabler Ladeleistung und Anbindung an ein Energiemanagement. Ein Hausspeicher ist nicht nötig, glättet aber schwankende Überschüsse und ist als Puffer sinnvoll.

Warum ist die Phasenumschaltung wichtig?

Eine Wallbox kann den Ladestrom nur bis auf 6 Ampere drosseln. Dreiphasig sind das schon rund 4,2 kW Mindestleistung, die als Überschuss oft nur mittags anliegen. Einphasig genügen dagegen schon rund 1,4 kW. Eine PV-optimierte Wallbox schaltet deshalb automatisch zwischen ein- und dreiphasig um, damit auch kleine Überschüsse zum Laden reichen.

Lohnt sich das Überschussladen finanziell?

Deutlich. Selbst genutzter Sonnenstrom kostet Sie nur die Gestehungskosten von grob 9 bis 12 ct pro kWh, während Netzstrom 2026 im Schnitt rund 37 ct kostet und öffentliches Laden oft 50 bis 80 ct. Jede mit Überschuss geladene Kilowattstunde ist also ein Vielfaches günstiger, als dieselbe Strecke aus dem Netz oder an der öffentlichen Säule zu laden.

Was ist die eCharge cPH2?

Die cPH2 gehört zur Wallbox-Reihe von eCharge Hardy Barth, der hauseigenen Lade-Marke aus Bayern. Sie ist für PV-optimiertes Laden ausgelegt, lässt sich also an ein Energiemanagement anbinden und mit dem Überschuss Ihrer Anlage steuern. Welche Variante und Konfiguration zu Ihrer Anlage passt, stimmen wir individuell ab.

Kann ich auch bei wenig Sonne laden?

Ja, dafür gibt es zwei Modi. Im reinen Überschussmodus lädt die Wallbox nur, wenn genug Solarstrom da ist; das ist am günstigsten, kann aber an trüben Tagen langsam sein. Im kombinierten Modus garantiert sie eine Mindestladeleistung und ergänzt fehlenden Solarstrom aus dem Netz, damit das Auto morgens sicher genug Reichweite hat.

Mehr zur passenden Förderung im Beitrag Wallbox-Förderung in Bayern und auf der Seite für Privatkunden.

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